Fairy Queen
Die Freilichtaufführung der Fairy Queen soll im Geist der damaligen Aufführungen Ende des 17. Jahrhunderts gespielt werden. Damals war ein solches Spiel, das mit Musik, Theater und Tanz alle Sinne reizte, auch ein unterhaltendes, beinahe ein multimediales Spektakel. Den Geist des Stücks in die heutige Zeit zu bringen bedeutet deshalb auch, sich nicht sklavisch an die Vorlage zu halten. Vielmehr gilt es, die Wirkung des Stücks in die heutige Zeit zu bringen.
So ist beispielsweise die originale Spieldauer für heutige Verhältnisse eher lang, weshalb wir uns die Freiheit genommen haben, das Stück zu kürzen. Am klassischen Gesang hat sich nichts geändert (wenn man auch nicht genau weiss, wie vor 300 Jahren gesungen worden ist). Dass Mikrofone verwendet werden, hat also nichts mit Gesangstechnik zu tun. Im Freien ist vielmehr auch eine klassisch gebildete Stimme auf elektronische Verstärkung angewiesen. Ein Orchester hingegen kam alleine schon aus Platzgründen nicht in Frage. Die Partitur wurde deshalb umgeschrieben für zwei Keyboards, da der Einsatz klassischer Instrumente im Freien heikel wäre.
Diese Produktion wäre ohne das grossartige Engagement der Sponsoren, Inserenten und Gönner sowie zahlreicher freiwilliger Helfer nicht möglich gewesen. Ihnen allen sei ganz herzlich gedankt für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung. Beim Fairy Queen-Ensemble stehen Profis, Halbprofis und Amateure auf und hinter der Bühne. Im Idealfall vermischt sich so die Professionalität mit dem Engagement und der Begeisterung unverbrauchter Akteure. Wenn uns dies gelingt und wir Ihnen einen aussergewöhnlichen Abend bieten können, so hat sich unsere Arbeit gelohnt. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen.
Fairy Queen-Ensemble